Fussball

Vor dem Fussball – ist nach dem Fussball

Alle zwei Jahre gibt es im Fussball ein großes Turnier. Die Welt- oder Europameisterschaft. Das heisst für alle Spieler, die daran teilnehmen, ein langes Sportjahr. Vor allem für die, die in Ihren Vereinen nicht nur in der Liga zum Einsatz kommen, ist die Belastung hoch. Ob Champions League, Europa League und auch der nationale Pokal lassen das Spielkonto mancher Profis fast platzen.

Und jetzt auch noch Confed-Cup

Da kommt das Sabbat-Jahr immer gut gelegen, doch dieses Jahr ist es wieder anders. Der Confed-Cup in Russland ruft und möchte bedient werden. Nach dem Weltmeister-Titel 2014 ist nun auch mal wieder Deutschland fällig. Ob hier auch eine weltmeisterliche Truppe an den Start gehen wird ist aber mehr als fraglich. Der Bundestrainer wird wohl Spieler berufen, die zwar schon eine gewisse Qualität mitbringen, allerdings nicht zur Top-Garde des deutschen Fussballs zählen. Somit ist dieses Turnier sicherlich keine messbare Veranstaltung, ob die deutsche Mannschaft 2018 reif für den Titel ist.

Schlagzeilen sind vorprogrammiert

Doch man kann sicher sein, dass unsere Medienvertreter mal wieder auf ihre eigene Art und Weise berichten werden. Bei Misserfolg wird der gesamte deutsche Fussball in Frage gestellt. Bei Erfolg der nächste Titel schon sicher eingeplant. Doch es wird nie berücksichtigt, dass dieser Sport auch immer Tagesabhängig sein kann. Er von viele Aspekten abhängig ist und somit nie etwas geplant werden kann. Wir sollten froh sein in dieser komfortablen Position zu sein. Wenn man sich an den Rumpelfussball einer 2000er Mannschaft erinnert, sollten wir dann doch lieber stolz über die derzeitige Leistung der Nationalmannschaft sein. Vor allem muss die Richtung beibehalten werden, Talente zu finden und richtig zu fördern. Um nicht wieder als selbsternannte Fussballnation in einer Vorrunde sang und klanglos auszuscheiden.

Fazit:

Der Confed-Cup überbrückt die Zeit zwischen den beiden Bundesligaspielzeiten. Mehr aber nicht. Es wird eine deutsche Nationalmannschaft auflaufen, die wir bei der WM 2018 garantiert nicht wieder sehen werden. Daher stellt sich wie immer die Frage: „Ist so ein Turnier dann überhaupt sinnvoll?“