Kritik und Querschuss

Der Fernseher – Im Strudel der schlechten Unterhaltung

Was waren das für Zeiten als sich vor dem Fernseher ganze Generationen versammelten, um die eine große Abendsendung zu sehen. Alle waren glücklich und es herrschte Friede, Freude und auch Eierkuchen.

Ok, damals gab es auch nur ein bis zwei Programme, die nicht rund um die Uhr Sendungen ausstrahlten. Doch hier musste man den Leuten etwas bieten, das sich gelohnt hat die Flimmerkiste anzuwerfen. Die Sendervielfalt ist in den letzten Jahrzehnten sprunghaft angewachsen. Immer unübersichtlicher wird das Angebot. Sollte dies dann doch einmal das Interesse des Zuschauers wecken, muss sich dieser mit gefühlten 1000 Werbeblöcken abfinden, die sich wie eine Ewigkeit anfühlen. Das verleitet zum Zappen und ehe man sich versieht springt man von Sender zu Sender. Auch das Überbrücken von Werbeblöcken ist nicht mehr so einfach. Viele zeigen zur gleichen Zeit die „besten Produkte der Welt“ und zwingen einen zum Weiterschalten.

Geld regiert die Welt!

Natülich müssen die Anstalten auch von irgendetwas leben. Vor allem die privaten sind davon abhängig. Aber kann man das nicht irgendwie anders lösen? Die Fernseher heutzutage können immer mehr, doch das was darin läuft hat sich seit über vierzig oder gar fünfzig Jahren nicht verändert. Sendung… Werbung… Sendung… Werbung…

Wen ich allerdings überhaupt nicht verstehen kann, dass sind die „Öffentlich Rechtlichen“. Hier zahlt der Bürger GEZ-Gebühren! Wenn einmal Blockbuster laufen, werden diese aber erst ab 22 Uhr gezeigt. Ich kann mich täuschen aber wer will da schon ab 20:15 Uhr „Notruf Hafenkante“ sehen? Damit nimmt man sich eher Quoten, anstatt diese zu generieren.

Fazit:

Die Fernsehlandschaft benötigt eine Reformation. Das Internet mit seinen Angeboten läuft mehr mehr der Glotze den Rang ab.