Kritik und Querschuss

Dem Heavy Metal sei Dank!

Heavy Metal und Rock sind tot!

Man könnte diesem Ausruf auch wirklich glauben schenken, sieht man sich die Musik-Charts an. Nehmen wir zu Beispiel die „deutschen Singlecharts“. Unter den ersten zehn befindet sich nur ein wirklicher Gitarrenmusiker, wobei Ed Sheeran nicht gerade zu den harten Kalibern zählt. Künstler der Genres „Heavy Metal“ oder des „Rocks“ findet man hier nicht mehr. Aber man fragt sich, ist das wirklich schlimm? Ist es am Ende sogar eine glückliche Fügung?

Mainstream tötet

Nehmen wir einmal den Grunge als Beispiel. Er begann als Sprachrohr der Generation X und fand sich am Ende als Kleidungsstil auf den Laufstegen der Designer wieder. Smells Like Teen Spirit dient vierzehnjährigen Yuppie-Kindern immer noch dazu auch mal die „wilde Seite“ zu zeigen und das dazugehörige Album Nevermind wird nur gekauft, weil es zu jeder großen Musiksammlung dazugehört.

Aber genau deshalb ist es doch gut, dass der harte Sound nicht mehr so im Fokus steht. Was werden sich gerade die House- und Techno Fans ärgern, was dahergelaufene Popsong-Komponisten mit ihrem Musikstil anstellen. Da kommen Fans der harten Töne eher glimpflich weg (wenn man Nickelback ausschließt). Natürlich wird es dadurch in Zukunft aber nicht mehr die großen Headliner wie Metallica oder Iron Maiden geben. Doch auch hier wird sich früher oder später eine Lösung für einen gestandenen Metaller ergeben.

Für Nachwuchs ist gesorgt

Solange Fans ihre Begeisterung für Heavy Metal und Rock an ihre Kinder weitergeben, sehen wir für weitere schöne Jahre nicht schwarz. Denn diese werden auch aus Überzeung ihre Musik kaufen, ein Instrument erlernen und später vielleicht eine Band gründen. Vielleicht schaffen es ja dann die nächsten Generationen den Metal wieder populär zu machen. Oder will man das nach diesem Artikel überhaupt noch? Naja bevor wir euch mit einem schlechten Gefühl verabschieden haben wir uns entschlossen noch ein kleines Video anzuhängen zur Erheiterung anzuhängen. Viel Spaß: